Hengeler Mueller hat die Deutsche Lufthansa AG im Rechtsstreit vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) bezüglich der Rekapitalisierung der Lufthansa während der COVID-19-Pandemie vertreten. Im Juni 2020 genehmigte die Europäische Kommission eine staatliche Rekapitalisierungsmaßnahme in Höhe von 6 Milliarden Euro zugunsten der Lufthansa gemäß den EU-Beihilfevorschriften. Nach Klagen von Ryanair und Condor gegen die Entscheidung der Kommission hob das Gericht im Mai 2023 die Entscheidung der Kommission auf. Auf das Rechtsmittel der Lufthansa hob der EuGH in seinem Urteil vom 23. April nahezu alle Feststellungen des Gerichts auf (obwohl der EuGH das Rechtsmittel der Lufthansa aus verfahrensrechtlichen Gründen zurückweisen musste).
Hengeler Mueller arbeitete eng mit dem Inhouse-Team der Deutschen Lufthansa AG zusammen, darunter Jörg Meinke und Christian Raepple, deren Mitarbeit und strategischer Weitblick maßgeblich zum erfolgreichen Abschluss des Rechtsstreits beitrugen.
Hengeler Mueller-Team für die Lufthansa AG
EU-Wettbewerbsrecht: Dr. Hans-Jörg Niemeyer (Federführung), Christoph Wilken (beide Partner), Dr. Philipp Heuser, Dr. Christoph Sielmann (beide Senior Associate, alle Brüssel).