In einem seit 2023 anhängigen Post-M&A-Schiedsverfahren (DIS) hat Hengeler Mueller die BASF SE, einen weltweit führenden Chemiekonzern, erfolgreich gegen Schadensersatzansprüche der Käuferin verteidigt. Die Käuferin hatte aufgrund verschiedener behaupteter Vertragsverletzungen Ansprüche in Höhe von zunächst ca. EUR 168 Mio. geltend gemacht.
Ein Hengeler Mueller-Team unter Federführung von Dr. Carsten van de Sande und Johanna Wirth hat gemeinsam mit einem BASF-Team unter Leitung von Dr. Christian Folter (Head of Legal Business) und Christoph Tjiang (Corporate M&A) die vollständige Abweisung der Schiedsklage erreicht.
Nach einer umfangreichen mündlichen Verhandlung, in der zehn Zeugen und 18 Sachverständige zur Verhandlung und Durchführung des Kaufvertrags sowie zu technischen und Bewertungsfragen vernommen wurden, hat das Schiedsgericht die von der Käuferin behaupteten Vertragsverletzungen insgesamt verneint.
In einem Anfang Februar erlassenen Schiedsspruch hat das Schiedsgericht die erhobenen Ansprüche in vollem Umfang als unbegründet abgewiesen und der BASF SE Ersatz der Verfahrenskosten zugesprochen.
Hengeler Mueller-Team für BASF
Dispute Resolution/International Arbitration: Dr. Carsten van de Sande (Frankfurt), Johanna Wirth (beide Partner, beide Federführung), Dr. Yasemin Jüngling (Counsel, beide Berlin), Dr. Svitlana Gapalo, Gerlind Wolf (beide München), Robert Schimmelpfennig (Frankfurt, alle Senior Associate), Dr. Kathrin Hüttmann (Frankfurt), Maximilian Offinger (Berlin), Megan Schrader (Frankfurt, alle Associate),
Öffentliches Wirtschaftsrecht: Prof. Dr. Dirk Uwer (Partner), Dr. Manuel Joseph (Associate, beide Düsseldorf).